Wissenswertes zum Produkt „Oberpfälzer Karpfen"

Die Oberpfalz ist aufgrund ihrer besonderen geografischen und klimatologischen Bedingungen (Höhenlage, Untergrund, Wasserqualität u. a.) gegen andere teichwirtschaftliche Regionen abgegrenzt. Die vergleichsweise niedrigen Temperaturen und die aufgrund der klimatischen Verhältnisse und der leicht sauren Böden extensive Bewirtschaftung bei nur mäßiger Verwendung natürlicher Beifuttermittel bedingen ein langsameres Wachstum der Fische und im Normalfall ein mageres und festes Fleisch. Die Fleischqualität wird über die Nahrungskette auch durch die Beschaffenheit des Untergrundes und des Wassers beeinflusst. Die Produkteigenschaften der Oberpfälzer Speisekarpfen stehen daher in engem Zusammenhang mit ihrer geografischen Herkunft und tragen zu dem traditionell hohen Ansehen des Produktes bei.

Die Hälterung von Karpfen nach dem Abfischen bedeutet eine wesentliche Qualitätsverbesserung. Die Kiemen werden von anhaftendem Schlamm gereinigt, sodass die Karpfen jetzt sicherer und besser transportiert werden können, der Darm reinigt sich und durch die unterbliebene Nahrungsaufnahme werden Geschmack irritierende Stoffe nach kurzer Zeit abgebaut und ausgeschieden. Ausreichende Hälterkapazitäten beim Handel garantieren deshalb gleichbleibende Qualität.