Der Hammerweiher bei Dechansees lkr. TIR (Foto: Mertl)

Kulturhistorische Bedeutung

Die sehr lange Tradition des Teichbaues in der Oberpfalz ist durch zahlreiche Beispiele belegt. So durch den „Seidlersreuther Weiher”, der seine erste urkundliche ErwĂ€hnung schon 1367 aufweist. Der „Pfrentschweiher" zwischen Eslarn und Waidhaus bestand seit 1362 fast 500 Jahre lang und war mit einer FlĂ€che von 9,1 km2; der „grĂ¶ĂŸte, Ă€lteste und denkwĂŒrdigste” Weiher in der nördlichen Oberpfalz (WWA WEN).

Kulturgeschichtliche Besonderheiten können also den Wert eines Teiches mitbestimmen. Teichanlagen wurden oft in Zusammenhang mit kulturhistorisch bedeutsamen GebĂ€uden, z.B. Schlössern oder in barocken Parkanlagen errichtet. Auch einige Ortsbilder werden von Teichketten geprĂ€gt. Von Bedeutung sind aber auch Stauteiche an noch bestehenden MĂŒhlen und Teiche mit besonderer Nutzungsbezogenheit z.B. Bleichweiher, Deichelweiher, GĂ€nsweiher, Löschweiher,etc. als Landschaftsdokumente ehemaliger Nutzungen.